(Anzeige) Mütter entwickeln wahre Superkräfte. Und manchmal ist es die Mutterschaft, die uns auch im Hinblick auf unsere Karriere in eine ganz neue Richtung schiebt. So ging es auch Kerstin Seidl, Mutter von fünf Kindern. Ruhe und Kraft tanken im Wochenbett war da eher schwierig. Niemand gab ihr die Kraft zurück, die ihr Körper so dringend gebraucht hätte. Stattdessen hatte sie ständig das Gefühl, erschöpft zu sein, den eigenen Bedürfnissen hinterherzujagen, während das Leben weiterging. Und dann war da plötzlich diese Idee: Keine Mutter sollte sich allein fühlen. Jede frischgebackene Mutter verdient die nährende Wochenbettnahrung, die Ruhe und die Unterstützung, die ihr hilft, innerlich und äußerlich zu heilen. So entstand die Idee zu Mothers Finest – ein Lieferdienst für gesundes Wochenbettessen. Denn es verändert viel, wenn die Mutter nach der Geburt gesehen, versorgt und gestärkt wird. Im Interview verrät Kerstin wie das Mama sein ihre berufliche Laufbahn neu geschrieben hat und was sie Müttern mitgeben möchte, die vielleicht auch eine tolle Gründungs-Idee haben.
Vom Mama-Sein zur Gründerin: Wann kam der Moment, in dem Du gemerkt hast: Hier fehlt etwas – und ich könnte das verändern?
Oh, diesen Moment weiß ich noch ganz genau: Ich war (nachdem ich vier andere Kinder für die Schule versorgt hatte) nach einer durchwachten Nacht den ganzen Vormittag damit beschäftigt, meinem Sohn Elija, der mit dem Down-Syndrom zur Welt kam, das Trinken an der Brust beizubringen. Mir war nämlich gesagt worden, dass „Down-Kinder“ nicht an der Brust trinken können.
Als das geschafft war und er auf dem Sofa eingeschlafen war, stand ich an der offenen Terrassentür und wie ein Blitz aus heiterem Himmel kam die Frage in meinen Kopf: Warum gibt es eigentlich keinen gesunden Lieferservice für stillende Mütter mit all den Nährstoffen, die wir brauchen? Kein Pizzadienst, keine schnellen Kekse aus dem Schrank … Da war es um mich geschehen. Mein Unternehmerherz pochte wie wild, weil ich sofort wusste: Genau das braucht es!
Die persönliche Story dahinter: Wie hat Dich Deine eigene Wochenbett-Erfahrung geprägt – emotional, körperlich und auch in Deiner Sicht auf Ernährung und Fürsorge?
Zu „meiner Zeit“ existierte das Wort Wochenbett nicht. Ich war unfassbar überfordert. Eine Geburt ist ein solches naturgewaltiges Ereignis, dass weder Körper noch Seele schnell wieder im Einklang sind. Mein erstgeborener Sohn war ein Schreibaby; der fehlende Schlaf, die Anstrengung der Geburt und vor allem das schlechte Gewissen, dass ich schuld sei, dass er weint …
Von allen Seiten kamen Hinweise, was ich alles nicht essen darf. Die Liste war lang: keine Tomaten, kein Brot, keine Zwiebeln, kein Knoblauch, keine Hülsenfrüchte, kein Kaffee und noch viel mehr. Ich habe mich mies gefühlt, weil ich nicht sofort alles perfekt konnte und auch nicht wieder in meine Jeans gepasst habe. Fürsorge für mich gab es nicht. Am Tag nach der Geburt waren gefühlt alle Familienmitglieder stundenlang im Krankenhaus, um das Baby (zu Recht) zu bestaunen. Ich war einfach nur fertig – und die erste Brustentzündung war nicht weit weg.
Antrieb & Leidenschaft: Wofür brennst Du bei Deiner Arbeit am meisten – die Mission hinter dem Produkt, die Unterstützung für Mütter oder der Unternehmergeist (oder alles zusammen 😉)?
Am meisten brenne ich dafür, ein menschliches Grundbedürfnis – gutes, ehrliches Essen – so zu gestalten, dass es frischgebackenen Müttern das Leben leicht macht. Essen ist für mich nicht nur Versorgung, sondern Entlastung, Fürsorge und ein Stück Würde im Alltag. Ich liebe es, Lösungen zu schaffen, die Müttern Zeit, Energie und mentale Entlastung zurückgeben.
Working Mom Reality Check: Was war für Dich persönlich die größte Herausforderung daran, gleichzeitig Mama und Gründerin zu sein – und was hat Dich am meisten überrascht?
Eine der größten Herausforderungen als Working Mum war für mich, mich selbst nicht zu verlieren. Das ist gründlich schiefgegangen – gerade mit dem Anspruch, allem gerecht zu werden: meiner Familie, unserem Patchwork-Alltag, meinem Business und den besonderen Herausforderungen meines behinderten Kindes. Ich habe lange einfach funktioniert, weil ich es musste. Heute spüre ich viel klarer, wie wichtig es ist, auch mich selbst zu „bemuttern“.
Mutmacher-Frage für andere Mamas: Was würdest Du einer Mutter sagen, die eine Geschäftsidee hat, sich aber (noch) nicht traut, loszugehen?
Hör auf das, was dein Herz zum Singen bringt. Wenn da echte Begeisterung ist, ein inneres Leuchten, dann ist das kein Zufall – das ist die Richtung. Und gleichzeitig: Think global, act local. Große Visionen beginnen oft im Kleinen, im eigenen Umfeld, bei den Menschen, die man wirklich versteht. Wenn Herz und Realität zusammenarbeiten, entsteht etwas, das trägt.
Rückblickend ehrlich: Was hättest Du gern gewusst, bevor Du gegründet hast – etwas, das Dir viele Nerven, Zeit oder vielleicht auch schlaflose Nächte erspart hätte?
Da reicht ein Satz: Gewinner holen sich Hilfe. Ich habe zu viel zu lange alleine gemacht.
Die „Nerven behalten“-Formel: Was sind Deine 3 besten Tipps, um bei einer Gründung mental stabil zu bleiben – gerade wenn man gleichzeitig Familie hat?
Gründen mit Familie heißt: die Vision festhalten, auch wenn das Leben gerade mit Legosteinen wirft. Mein bester Tipp: Suche dir einen Ort, an dem du für einen Moment die Welt anhalten kannst – die Badewanne oder ein Saunabesuch. Da habe ich mehr strategische Entscheidungen getroffen als an jedem Schreibtisch. Und egal wie chaotisch es ist: die Vision und den Spaß nicht verlieren. Alles andere sortiert sich dann wie von Zauberhand.
Alltag & Balance (mit einem Augenzwinkern): Gibt es einen typischen „Working-Mom-Chaos-Moment“, bei dem Du heute nur noch lachen kannst?
Es gibt unzählige Chaos-Momente. Ich habe immer gesagt, wenn ich nach Hause kam und alle Kinder gleichzeitig ein Bedürfnis hatten: „Bitte lasst mich kurz atmen!“ Mein Sohn schaut auf die Uhr und sagt: „Okay, wie lange?“
Vision & Zukunft: Wo siehst Du das Unternehmen in fünf Jahren – und welchen Einfluss möchtest Du langfristig auf die Unterstützung von Müttern haben?
In fünf Jahren ist Mothers Finest ein Must-have im Wochenbett – und weit darüber hinaus. Ein Ort, an dem Familien echte Unterstützung bekommen und Mütter sich gehalten fühlen. Ich sehe ein kollektives „Mamanest“: Speisen, Wissen und eine Community, die den Übergang ins Muttersein leichter machen. Mothers Finest ist nicht nur ein Shop, sondern das Gefühl von „Du bist nicht allein“ – vom ersten Tag an durch alle Phasen der Familie hindurch. Quasi die Insel der Glückseligkeit für Mütter. 😉
Motivations-Message an alle Mamas: Wenn Du allen Müttern, die von mehr Selbstverwirklichung träumen, einen Satz mitgeben könntest – welcher wäre das?
DU bist Mutter! DU schaffst alles!
…
Herzlichen Dank an Kerstin von Mothers Finest für das tolle Interview!
Zu Mothers Finest:
Mothers Finest ist seit 2010 Deutschlands Lieferdienst Nr. 1 für frisch gekochtes Bio-Essen für werdende und frischgebackene Mamas (& Papas) im Wochenbett.
Vorkochen ist mit großem zeitlichen Aufwand verbunden. Einkaufen und das Kochen nach Rezepten sind echte Zeitfresser.
Fertigessen aus der Konserve, dem Supermarkt oder bestelltes Fast Food enthält Zutaten und Zusätze, die im gesunden Essen nichts verloren haben. Gerade in der Schwangerschaft und im Wochenbett ist „Pure Food“ mit echten Zutaten extrem wichtig.
Mothers Finest produziert seit 2011 frisch gekochtes Bio-Essen, das direkt ins Wochenbett geliefert wird. Beste Zutaten in Bio-Qualität, frisch gekocht, superschnell geliefert und ruckzuck zubereitet. Einfach nur die nachhaltigen Gläser aufschrauben, aufwärmen, fertig.
Schmeckt richtig gut und ist optimal abgestimmt auf die Bedürfnisse im Wochenbett, aber auch schon in der Schwangerschaft.
Ach ja: das Essen wird in nachhaltigen, wiederverwendbaren Gläsern angeliefert, so entsteht kein unnötiger Müll.
Vorteile:
♥️ Gesundes, frisch gekochtes Essen in Bio-Qualität
♥️ Perfekt abgestimmte Speisen für schwangere Mamas & die Wochenbettzeit
♥️ Rund um versorgt sein mit Enzymen, Vitaminen und Mineralstoffen
♥️ Nur beste Zutaten ohne Konservierungsstoffe
♥️ Direkt vor die Haustür geliefert
♥️ Speisen werden in nachhaltigen Gläsern geliefert – der Umwelt zuliebe
♥️ Mothers Finest ist ein Unternehmen mit starkem sozialen Engagement. Wir kooperieren mit dem Gut Hohenfried und beschäftigen Menschen mit Behinderung (für uns Menschen mit besonderen Talenten)
♥️ Große Portionen (1 Liter Gläser), damit die ganze Familie satt wird
♥️ Mehr sorgenfreie Zeit für das Baby
Weil die Zeit nach der Geburt dem Baby gehört, nicht der Küche.
Webseite: www.mothersfinest.org





