Inspriration powered by Working Moms: Hebamme Sissi Rasche

Portrait Sissi Rasche @Lillydoo

Geboren mit der Hilfe meiner Hebamme! Und eine solche ist Sissi Rasche. Und zwar mit Leidenschaft, Willenskraft und Networking-Power. Gut, wenn man so eine Frau an seiner Seite hat, wenn es im Leben von (werdenden) Müttern ernst wird und die Stunde der Geburt näher rückt oder wir mal wieder nicht weiter wissen in Sachen Baby- oder Mamafragen. Dafür gibt Sissi auch im Internet praktische Tipps und sorgt dafür, dass es Mama und Baby so gut wie möglich haben.

Wir freuen uns sehr Euch Sissi vorstellen zu dürfen, die ebenfalls beim diesjährigen LAUFMAMALAUF-Netzwerkevent unser Gast sein wird.

Lernt sie kennen, lasst Euch Mut machen und holt Euch Inspiration!

Jetzt geht’s los!

Fakten über Sissi

Sissi Rasche ist Hebamme – und das aus Überzeugung. Schon mit 15 Jahren wusste sie, dass sie diesen Beruf ergreifen will. Damals war sie noch Schülerin in Schleswig-Holstein. Eine Freundin, die in Berlin wohnte, brachte sie nach ihrer Ausbildung zur Hebamme in Celle auf die Idee sich ihr berufliches Standbein in Berlin aufzubauen. Heute lebt sie mit ihrem Mann und ihrem sechsjährigen Sohn Hugo und der vierjährigen Tochter Cléo in Berlin-Charlottenburg. Sissi ist 32 Jahre alt – sie wollte immer eine junge Mutter sein. Das hat sie sich bei der eigenen Mutter abgeschaut, die selbst mit 20 Jahren schon Mama wurde. Aus ihren Erfahrungen als Hebamme und Mutter brachte sie im vergangenen Jahr quasi ihr „drittes Baby“ zur Welt: Lillydoo  und noch ganz frisch die BabyBox by Winzig & Klein. Sissi ist eine Netzwerkerin par excellence, sie „hasst Jogging“ und hat – wie sie selbst sagt – „ein kleines Helfersyndrom“.

Portrait Sissi Rasche @Lillydoo
@Lillydoo

Das LAUFMAMALAUF-Motto lautet „Wir lieben unser bewegtes Leben!“. Was heißt das für Dich? Wie sieht ein typischer Tag in Deinem bewegten Leben aus?

Das Besondere an meinem Beruf ist ja, dass nichts planbar ist. Wann eine Geburt stattfindet und wie lang sie dauert, weiß man vorher nicht. Ich mache täglich meine Hausbesuche bei den Müttern im Wochenbett. Dabei habe ich drei Tage in der Woche „kurze Tage“, an denen ich nach der Arbeit meine eigenen Kinder vom Kindergarten abhole. Zweimal in der Woche arbeite ich aber bis in den Abend hinein, um Schwangere zu treffen, die tagsüber wegen ihrer Arbeit keine Zeit haben. Dann springt unser Aupair bei der Betreuung ein. Für uns als Familie ist die Unterstützung durch unser Aupair wichtig, weil wir diese Flexibilität brauchen. Wenn eine Geburt ansteht, kann es sein, dass ich 12 oder auch mal 24 Stunden von zu Hause weg bin.

Normalerweise betreue ich zwei bis drei Geburten im Monat, aber aktuell eher mehr. Die Nachfrage ist so groß und ich kann dann oftmals einfach nicht „Nein“ sagen. Diesen Monat habe ich zum Bespiel fünf Geburten in der Betreuung. Ich bin immer voll im Einsatz. Qualität in der Betreuung ist mir sehr wichtig und ich bin immer 150% für meine Mütter im Wochenbett da.

Mit welchen drei Adjektiven würdest Du Dich beschreiben?

Wahnsinnig, spontan, kommunikativ und empathisch … okay vier.

Was motiviert dich?

Hebammenarbeit ist ein sehr abwechslungsreicher Job. Kein Tag ist wie der andere. Für mich ist es sehr motivierend, meine Frauen in einer ganz besonderen Zeit zu betreuen. Da kommt man sich in sehr kurzer Zeit einfach sehr nah. Mich motiviert das Vertrauen, das die Frauen mir entgegenbringen. Als Hebamme bekommt man einfach viel zurück. Ein besonderes Geschenk ist es, wenn eine Geburt nicht ganz einfach war, wenn Du hart gearbeitet hast und dann diese harte Arbeit mit einem Baby ein perfektes Ende findet.

Ganz generell motiviert mich auch die Verwirklichung meiner Herzensprojekte Lillydoo und – noch in Arbeit – die BABYBOX by Winzig & Klein

Was ist Dein Lebensmotto?

„Go with the flow!“

Welche drei Begriffe spielen in Deinem Leben eine große Rolle?

Familie, Freiheit und Natur. Für mich ist es sehr wichtig, dass unsere Stadtkinder viel draußen sind, im Garten spielen, im Wald unterwegs sind.

Findest Du Zeit für Sport? Wenn ja, was machst Du dann?

Sport: Das ist echt schwierig momentan. Wenn ich Zeit habe, mache ich gerne Yoga oder Kraftübungen mit dem eigenen Körpergewicht.  Und ich liebe alle Ballspiele, ich hab früher viel Tennis und Handball gespielt. Alles nur nicht Joggen! Ich hasse Joggen!

Was kannst Du richtig gut?

Menschen miteinander vernetzen.

Wofür hast Du echt kein Talent?

Kochen 😉 Naja, eher keine Lust. Und keine Zeit. Aber mein Mann kocht. Und zweitens habe ich wirklich keinen grünen Daumen. Also gar nicht!

Was ist das Mutigste, was du jemals getan hast?

Ein Tandem-Sprung trotz Höhenangst.

Was sind Deine Inseln der Entspannung?

Unser Haus am See. Ansonsten brauch‘ ich eigentlich keine ganzen Wochenenden mit Wegsein oder so. Mir reichen kurze Auszeiten im Alltag. Wenn ich zum Beispiel zur Pediküre gehe, dann bin ich richtig „weg“.

Was ist Dein Lieblingsort?

Zuhause.

Was ist das Inspirierendste, was du im letzten Monat gelesen, gesehen oder gemacht hast?

Mh…schwierige Frage. Da fällt mir der Besuch einer Einrichtung für Kinder ein. Eine Kinderwohneinheit, die Kindern ein tempöräres Zuhause bietet, die aus Familien kommen, die sich aus verschiedensten Gründen nicht kümmern können. Die Einrichtung liegt in direkter Nachbarschaft zum Kollwitzplatz und das ist schon ein krasser Kontrast. Mich hat dieser Besuch sehr mitgenommen, aber eben auch sehr positiv berührt. Menschen, die sich in sozialen Berufen für andere einsetzen und stark machen, die finde ich inspirierend.

Was ist das Nervigste am Leben mit Kind?

Die regelmäßigen Essenszeiten. Eigentlich ist man ja immer am Essen machen.

Was findest Du am schönsten am Mamasein?

Die bedingungslose Liebe, die man von seinen Kinder zurückkriegt.

Zwei Gedanken: „Das sind UNSERE Kinder. Die haben WIR geschaffen und WIR können ihnen das Leben zeigen.“  Und „Egal, wie du drauf bist oder aussiehst, sie lieben dich immer.“

Das nach Hause kommen und so gerne nach Hause kommen, weil man weiß, die Kids sind da. Und auch wenn sie schlafen, nochmal zu ihnen gehen oder zu ihnen kuscheln, wenn sie in unserem Bett schlafen.

 

 

Wenn ihr mehr über Sissi erfahren wollt oder verfolgen, was sie tut und wohin es sie so treibt, dann könnt ihr das über folgende Social Media Kanäle tun:

 

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